ALLEINE SEIN: DAS BESTE MITTEL GEGEN ERSCHÖPFUNG?

Einsamer Mann und Wohlfühlt

Trauerarbeit Was ich lernte, als mein Vater starb Was bleibt, was kann weg? Eine Geschichte einer nicht allzu jungen Tochter über Bürokratie, Gefühl und Superkräfte durch das Sortieren von Dingen TEXT: Julia Pühringer, FOTO: Frank Robert 1. NovemberPostings Es gibt Lebenslagen, auf die sollte einen ein eigenes Fach in der Schule vorbereiten. Die erste Steuererklärung. Bunte Wäsche nicht mit heller Wäsche waschen. Den eigenen Vater beim Sterben begleiten, jahrelang. Die Organisation seines Begräbnisses. Bei denen man sich in absurder Gleichzeitigkeit trotzdem wie der erste Mensch fühlt. Das Niemehrwieder.

Keine Zeit mehr verplempern

Anzeige Niemand möchte alleine sein Nicht jeder Mensch kann gut alleine sein. Es beginnt schon in der Kindheit: Babys und kleine Kinder können ihre Umwelt noch nicht richtig erfassen. Sie sind dann verunsichert und fangen schnell angeschaltet zu weinen, wenn niemand da ist. Bei manchen zieht sich das mit die Schule bis ins Berufsleben weiter — nur ohne Weinen. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Wir wollen Teil der Gruppe sein, dazugehören und Anschluss finden.

Trauerarbeit

Manchmal ändert sich das Leben innerhalb von Sekunden: Die Partnerin hat sich unbemerkt in einen andern verliebt und zieht aus. Der Arzt sagt, dass der Knoten bösartig ist. Der wichtigste Kunde springt ab, und jetzt will außerdem die Bank nicht mehr. Solche Erlebnisse mit ihren vielen Folgen gehen non spurlos an uns vorüber. Sie verwandeln unseren Alltag und uns selbst.

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