DIE SICHTBARKEIT VON TRANS* IN DER GESELLSCHAFT

Ich möchte Zeigegeilen

Zu allen Beiträgen der Serie Er erzählt, frei, die Worte aus dem Kopf. Von den Jahren voller Selbstzweifel, Angst, Unzufriedenheit. Wie er seit über 40 Jahren spürt, im falschen Körper zu sein. In einem Spielfilm würde man nun Rückblenden sehen: Das Fremdsein in der Mädchen-Puppenecke im Kindergarten. Die Abiturfeier mit Jeans und Sakko. Die Flucht in evangelikale Jugendgruppen. Das zum Scheitern verdammte Eheversprechen mit einem Mann. Applaus und Unterstützung Dann ist es raus. Noch in der Kirche applaudieren viele.

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Hören Sie diese Folge des Sexpodcasts direkt oben auf dieser Seite. Es geht um Hormonbehandlungen und geschlechtsangleichende Operationen. Was ist hier möglich, was sinnvoll und wer entscheidet darüber? Weitere Informationen: Wer mehr über die Historie und erste geschlechtsangleichende Operationen wissen möchte, findet Informationen in dem Buch Geschichte der Sexualwissenschaft von Volkmar Sigusch. Das gängige Diagnosemanual für die Klassifizierung von Erkrankungen und psychischen Störungen in Deutschland ist Allgemeinheit International Classification of Diseases and Related Health Problems ICD. Sie wird derzeit überarbeitet. Welche Änderungen vorgesehen sind, zeigt ein Artikel aus der Zeitschrift für Sexualforschung Klein, Verena, et al.

Applaus und Unterstützung

August Transgender werden nicht nur in Berlin in der Regel diskriminiert, Titelbild: geralt, CC0. So vielfältig und bunt wie Berlin sind in Deutschland wenige Städte. Es ist doch jedem selbst überlassen. Eine Situation wie hier kennt sie von anderen Orten nicht. In anderen Städten, in denen ich vorher gelebt habe, war das eher das Gegenteil und man wurde krass exotisiert. Je nachdem, wie sie das Haus verlässt, erfährt sie unterschiedliche Arten von Diskriminierung. Auch das ist für Leonie Teil des Alltags — jeden Tag wenig überlegen, wie sie rausgehen möchte, was sie heute bereit ist zu ertragen. Leonie, die nicht unter ihrem echten Namen genannt werden möchte, ist Mitte zwanzig und selbst ehrenamtlich als Gruppenleiterin in einer Jugendeinrichtung für queere junge Menschen tätig.

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