MAMABLOG -

Website wo Frauen in Erträumst

Seite 2 — Männer steigen auf, Frauen verschwinden Ist doch alles ganz einfach: Frauen, die sich für mehr Frauen in Chefetagen einsetzen, tun dies nur, um sich selbst einen hübschen Posten zu sichern. Aus purem Eigeninteresse also. Weil es sich nicht gut macht, das offen zuzugeben, werfen sie ihrem egoistischen Streben ein Deckmäntelchen über: Sie tun gerade so, als habe ihr Anliegen gesellschaftliche Relevanz, so schrieb es Spiegel-Hierarch Thomas Tuma kürzlich in einem Essayüberzeugt davon, bei den Frauen des Medienvereins ProQuote etwas Wolf-im-Schafspelz-Haftes erkannt zu haben. Dass auch Männer den Verein unterstützen, unterschlug er dabei. Trotzdem bleibt eine Frage zurück: Ist der Kampf deutscher Medienfrauen für mehr weibliche Führung in Redaktionen nur eine selbstgefällige Inszenierung? Wohl kaum. Ein einfaches Beispiel: Ob Frauen im Fernsehen häufiger als Hausfrau oder als erfolgreiche Marketingspezialistin gezeigt werden, prägt auch die Vorstellung, die Menschen von gesellschaftlicher Normalität haben.

774 Kommentare zu «Die Arroganz der Mütter»

Bild: Keystone Manchmal haben kleine Wörter eine ungeheure Wirkung. Da gerät die Freundin ins Sinnieren. Es ist ein kleines Wort, aber es ist ein wahrscheinlich vielsagendes Wort. Es sagt etwas aus über das Denken von Müttern. Es zeigt ihre Arroganz auf, vor allem kinderlosen Frauen Mitte 30 gegenüber. Mütter werten nämlich. Sie gehen nicht nur davon aus, dass sie der Normalfall sind, der Standard. Sie gehen, und das ist die Arroganz darin, davon aus, dass sie es besser machen, dass sie das richtigere Leben leiten. Dass das Leben vor dem Nachwuchs nur die Übungsanlage ist und Frauen ohne Kinder in einer Art Provisorium leben, unfertig sind.

Comments

467468469470471